Ein Handschuhunternehmen mit Geschichte und Charakter. In diesem Artikel erfährst du was hinter Hestra steckt.
Tipps für die Pflege deiner Skitourenausrüstung
Pflege- und Reinigungstipps
Während der Skitourensaison liegt der Fokus oft auf Fahrspass und Performance – sprich: scharfe Kanten und ein gut präparierter Belag. Doch wer langfristig Freude an seiner Ausrüstung haben will, sollte auch den restlichen Komponenten regelmässig Aufmerksamkeit schenken.
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Skitourenausrüstung ist extremen Bedingungen ausgesetzt: Kälte, Feuchtigkeit, Schmutz und mechanische Belastung wirken bei jeder Tour auf dein Material ein. Ohne regelmässige Pflege kann das nicht nur die Performance beeinträchtigen, sondern auch die Sicherheit gefährden. Gerade vor dem Einlagern am Saisonende lohnt sich deshalb ein gründlicher Check. Deshalb haben wir dir eine Schritt für Schritt Anleitung zusammengestellt.

1. Schritt: Skitourenskis – Belag und Kanten brauchen auch am Saisonende Pflege
Kanten und Belag:
Beschädigte Kanten sind besonders anfällig für Rost. Lass sie vor dem Einlagern nochmals professionell schleifen und bessere den Belag aus. So verhinderst du, dass sich kleine Schäden über den Sommer verschlimmern.
Lagerung:
Ski mögen es trocken und möglichst temperaturstabil. Eine feuchte Garage ist daher keine gute Wahl. Ideal ist ein Kellerraum mit konstanter Temperatur.
Lagere die Ski am besten stehend – das schont die Spannung im Material.
2. Schritt: Skitourenbindung prüfen – das unterschätzte Herzstück
Eine moderne Skitourenbindung besteht aus zahlreichen kleinen Einzelteilen – oft bis zu 200. Umso wichtiger ist es, sie sauber und funktionsfähig zu halten.
Reinigung:
Verwende einen feuchten Lappen, um groben Schmutz zu entfernen. Für schwer zugängliche Stellen eignet sich eine alte, weiche Zahnbürste hervorragend. So erreichst du auch kleine Zwischenräume, in denen sich Dreck gerne festsetzt.
Pflege:
Alle beweglichen Teile und Gleitflächen sollten vor dem Einlagern leicht eingefettet werden. Das schützt vor Korrosion und sorgt dafür, dass die Mechanik geschmeidig bleibt.
Lagerung:
Lagere die Bindung im geschlossenen Zustand (Skimodus). Dadurch werden die Federn entlastet und behalten länger ihre Spannung.
3. Schritt: Ski einwachsen – Schutz für den Sommer
Bevor deine Ski jetzt in die Sommerpause gehen, lohnt sich ein letzter, wichtiger Schritt: das Einwachsen.
Warum einwachsen?
Eine frische Wachsschicht schützt den Belag vor dem Austrocknen und bewahrt ihn vor Schmutz und Oxidation. So bleibt die Struktur erhalten und die Ski sind zu Saisonbeginn sofort wieder einsatzbereit.
So gehst du vor:
Trage vor dem Einlagern eine dickere Wachsschicht auf und ziehe sie nicht ab. Das Wachs wirkt wie eine Schutzschicht über den Sommer und wird erst vor der nächsten Saison entfernt.
Das Ergebnis:
Deine Ski bleiben geschmeidig, schneller und langlebiger – ganz ohne zusätzlichen Aufwand im Herbst.
4. Schritt: Steigfelle – Haftung entscheidet
Ohne funktionierende Steigfelle wird jede Skitour schnell mühsam. Umso wichtiger ist es, ihren Zustand regelmässig zu prüfen.
Kleber checken:
Kontrolliere, ob deine Felle noch zuverlässig haften. Wenn sie sich leicht vom Ski lösen oder nur noch schlecht kleben, ist das ein klares Zeichen, dass der Kleber erneuert werden sollte.
Jetzt handeln lohnt sich:
Gerade am Saisonende ist der ideale Zeitpunkt, die Felle zum Auffrischen einzuschicken. So startest du im nächsten Winter mit perfekt funktionierenden Fellen, ohne Stress kurz vor der ersten Tour.
Tipp:
Lagere deine Steigfelle trocken, sauber und geschützt, idealerweise mit einem Fellnetz oder Fellsocken. Das schützt den Kleber und verlängert die Lebensdauer.
Wichtig: Die Plastik-Schutzfolie ist nur für den Schutz vor dem ersten Einsatz gedacht, sie dient dazu, dass der frische Kleber hält. Danach sollte die Plastikfolie nicht mehr verwendet werden. Für die weitere Lagerung sind Fellnetze oder Fellsocken die richtige Wahl, da sie den Kleber schonen und gleichzeitig verhindern, dass die Felle zusammenkleben.
5. Schritt: Skitourenschuhe – Form erhalten
Trocknung:
Nimm den Innenschuh nach jeder Tour – spätestens aber vor dem Einlagern – heraus und lass ihn vollständig trocknen. Restfeuchtigkeit kann zu unangenehmen Gerüchen oder sogar Schimmel führen.
Lagerung:
Setze den trockenen Innenschuh wieder ein und schliesse die Schnallen locker (die erste Schnalle reicht). So behält der Schuh seine Form und ist bereit für den nächsten Einsatz.
6. Schritt: LVS – nicht vergessen
Ein oft übersehener, aber wichtiger Punkt: Entferne die Batterien aus deinem LVS-Gerät vor der Sommerpause. So vermeidest du Schäden durch ausgelaufene Batterien. Starte in die nächste Saison am besten direkt mit frischen Batterien.

Mit wenig Aufwand kannst du deine Skitourenausrüstung optimal pflegen und ihre Lebensdauer deutlich verlängern. Gleichzeitig stellst du sicher, dass dein Material auch in der nächsten Saison zuverlässig funktioniert – und du dich voll auf das konzentrieren kannst, was wirklich zählt: unvergessliche Erlebnisse im Schnee.
Wenn du dir den Aufwand sparen willst: Wir übernehmen das gerne für dich.
Komm einfach bei uns vorbei und gib deine Ausrüstung ab. Wir kümmern uns um den Rest.
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